1997 entstand an einem Montagabend des Schützenfestes in der Sektbar die Idee, eine reine Kompanie mit jungen Frauen zu gründen.
Von vielen zunächst noch skeptisch betrachtet hörte man Stimmen wie: "Das können die doch nicht einfach machen" .... "Mal sehen, wielange die das durchhalten" .... aber auch: "Klasse, was die auf die Beine stellen".
Ja, plötzlich gab es also die 6. Kompanie. Ein Haufen junger Frauen, die größtenteils bisher immer nur das Schützenfest besucht hatten, aber ansonsten nur ihre Männer oder Freunde zum Schützenplatz gebracht haben und dumm rumstanden.
Und genau DAS war unsere Motivation: Für die jüngeren Männer im Schützenverein gibt es eine II. Kompanie ... für die Frauen, die aktiv Schießsport betreiben, gibt es die Schießfrauen (auch Miezen genannt) ... aber für die jüngeren Frauen, die irgendwie auch dazugehören über ihren Partner und die sich ebenfalls in den Verein einbringen wollen, gab es bis zu dem Zeitpunkt nichts.
Die damals rund 20 Frauen statteten sich ebenfalls mit einem einheitlichen Outfit aus ... nicht wie sonst üblich in schützengrün, sondern in knallgelb. Schnell wurde klar, daß diese Farbe bei Großveranstaltungen mit vielen Schützen unermeßliche Vorteile hat: man sieht sofort, wo die anderen "Gelben" sind!
Aber auch beim Vereinsleben ist die 6. Kompanie mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Durch die organisatorische und praktische Mithilfe bei vielen Veranstaltungen des Schützenvereins sowie die Teilnahme an diesen ist die 6. Kompanie oft präsent.
Im Laufe der Jahre kamen 7 Königinnen und 9 Kaffeeköniginnen aus den Reihen der "Gelben" .
Der Vorstand der 6. Kompanie besteht aus der Vorsitzenden Dagmar Strothmann, der 2. Vorsitzenden Gabi Stapel, Kassiererin Elisabeth Matthies und Schriftführerin Rosi Lubienetzky.